Im Portfolio Journal 02-2026 analysiert Fabian Pelz, Portfoliomanager für Digital Assets bei der GFA FP Vermögensverwaltung, die gegenwärtige Korrekturphase von Bitcoin mit einem Fokus auf quantitative Marktlogik statt narrativer Spekulation.
Historische Einordnung und Drawdown-Metriken
Pelz konstatiert, dass die aktuelle Marktphase – gekennzeichnet durch einen Drawdown von ca. 53 % (Stand Februar 2026) – kein systemisches Versagen darstellt, sondern einem etablierten, redundanten Muster folgt. Ein Blick auf die historische Zeitreihe verdeutlicht die strukturelle Beschaffenheit dieser Rücksetzer:
- 2011: –93 %
- 2015: –86 %
- 2018: –84 %
- 2022: –77 %
Trotz dieser massiven zwischenzeitlichen Korrekturen weist das Asset im Zehnjahreszeitraum (2016–2026) eine annualisierte Rendite (CAGR) von ca. 64 % p.a. auf. Diese Kennzahl deklassiert nahezu jede andere liquide Assetklasse und definiert die Volatilität nicht als Defekt, sondern als die notwendige Prämie für diese realisierte Überrendite.
Portfoliomanagement und strategische Entkoppelung
Ein wesentlicher Aspekt der Analyse ist die seit August 2025 beobachtete temporäre Entkoppelung von der globalen M2-Liquidität. Während dies kurzfristig zu Verunsicherung führt, setzt Pelz auf eine „Portfolio-Mathematik statt Markt-Timing“. Die aktive Risikosteuerung basiert dabei auf drei Säulen:
- Methodischer Bestandsaufbau: Kleinteilige Zukäufe in Phasen der Unterbewertung zur Optimierung des Durchschnittskurses.
- Skalierte Gewinnmitnahmen: Teilverkäufe in Phasen nachweisbarer Überbewertung zur Liquiditätssicherung.
- Strategisches Hedging: Einsatz von Absicherungsinstrumenten bei erhöhten Makro-Risiken, ohne die Kernpositionierung aufzugeben.
Asymmetrische Chancen und Zielprojektion 2028/29
Für die Asset Allokation fungiert Bitcoin als Instrument zur Optimierung der Sharpe-Ratio, wobei das Risiko primär über die Gewichtung innerhalb der Portfoliostruktur gesteuert wird. Die Notwendigkeit dauerhafter Kernpositionen begründet Pelz mit der asymmetrischen Natur des Marktes: Sogenannte „White Swan Events“ – unvorhersehbare positive regulatorische oder institutionelle Durchbrüche – führen zu Performance-Sprüngen, die mathematisch kaum aufzuholen sind, wenn man nicht investiert ist.
Basierend auf konservativen Zyklusmodellen projiziert der Autor für den Zeitraum 2028/29 eine Zielzone von 190.000 bis 230.000 USD, mit einem mathematisch konsistenten Mittelwert von ca. 218.000 USD. Das Fazit ist nüchtern: Der Markt folgt einer eigenen zyklischen Logik; Erfolg ist hierbei primär eine Frage der gewählten Zeitrechnung.
Dieser Blog-Beitrag wurde mit Hilfe von KI erstellt und basiert auf dem Artikel: Einordnung der aktuellen Zyklik am Kryptomarkt von Fabian Pelz. Der Artikel ist im Portfolio Journal 02-2026 erschienen.

Kommentar schreiben